Exkursion: KO4 – zum Kinderhospiz Sterntalerhof

Am 27. Juni 2018 hatten wir die Möglichkeit, im Rahmen einer Exkursion, die Institution Sterntalerhof näher kennen zu lernen. Der Leiter, Herr Mag. Harald Jankovits führte und erklärte uns sehr detailreich die Institution und den interdisziplinären Ansatz aus Therapie, Pädagogik, Psychologie und Seelsorge. Das Ziel des Sterntalerhofes ist es, das Gefühl von Geborgenheit, Zuversicht und Lebensfreude für Kinder und deren Familien zu bieten bzw. damit zu begleiten. Der Sterntalerhof im südlichen Burgenland ist eine Lebensbegleitung für schwer-, chronisch- und sterbenskranke Kinder bzw. auch „ein Ort - eine Herberge“ für alle Familienmitglieder, um wieder in ihre Struktur, ihren Tagesablauf bzw. wieder einen Zugang zu den persönlichen Ressourcen nach einer schwierigen Zeit zu finden. Ein Ort der Ruhe und der Kraft. Die Institution ist mit ihrem Konzept einzigartig in Österreich und bezieht keine öffentlichen Gelder, sondern finanziert sich ausschließlich von Spenden bzw. Sponsoren.

Workshop im Kinderschutzzentrum „die möwe“ Neunkirchen

Die Studierenden des 4. Kollegs der BAfEP Wiener Neustadt besuchten am 18.6. das Kinderschutzzentrum, um sich über die Aufgabengebiete dieser Einrichtung zu informieren. Nach einer Führung durch die Räumlichkeiten wurden die zukünftigen KindergartenpädagogInnen von den Fachkräften Frau Mag. Christina Gabriel und Frau Iris Dorfmeister-Klasek über die Aufgaben der Institution informiert. Vorbeugen – Erkennen – Helfen, sind die Schwerpunkte in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und deren Bezugspersonen beim Thema körperliche, seelische und sexuelle Gewalt. Im Rahmen des Workshops erhielten die Studierenden umfassende fachliche, organisatorische, rechtliche und praktische Informationen, welche sehr hilfreich für ihr späteres Berufsfeld sind.

Sozialprojekt BA1

Am 21.05.2018 kochten vier Schülerinnen der BA1 in der Notschlafstelle „Vinzi Port“ im dritten Wiener Gemeindebezirk für Obdachlose. Geleitet wurde die Kocheinheit von Edi, der den Schülerinnen die Räumlichkeiten zeigte und sie beim Kochen unterstützte. Im „Vinzi Port“ leben 55 Männer aus den unterschiedlichsten Ländern. Sie finden dort ein warmes Bett, ein Abendessen und ein Dach über dem Kopf.Die Schülerinnen berichten, wie sie den Tag erlebten: Lisa E. Ich finde es sehr wichtig, dass man Menschen unterstützt, die Hilfe brauchen. Man muss nicht viel Geld spenden, sondern es reicht auch, wenn man sich Zeit für diese Menschen nimmt und für sie kocht. Es ist ein schönes Gefühl, den Menschen das Essen auszugeben und ihnen damit eine Freude zu machen. Ich freue mich schon, Edi, unseren Betreuer, und die anderen beim nächsten Mal wiederzusehen! Teresa S. Mir gefiel der Tag sehr gut, weil unser Betreuer Edi voll nett zu uns war! Ich fand es toll, dass wir uns selbst aussuchen durften, was wir kochen werden. Als ich ihm vorschlug, einen Kuchen zu backen, war er begeistert. Die Obdachlosen freuten sich, als wir die Kuchenstücke verteilten. Ich will diesen Tag so bald wie möglich wiederholen! Lena D. Mir gefiel der Tag gut, weil sich herausstellte, dass man auch helfen kann, wenn man nicht kochen kann. Mich überraschte, dass alle dankbar waren und dies auch deutlich zeigten. Es war ein schönes Erlebnis, weil es sehr locker und lustig war. Obwohl keiner der Obdachlosen Deutsch spricht, konnten wir uns trotzdem mit ihnen verständigen. Ich freue mich auf das nächste Wiedersehen!

Jeux-dramatiques-Workshop der BA3

Claudia Sattler von der Arbeitsgemeinschaft Jeux Dramatiques Österreich führte die BA3 in diese eigenständige Form des Theaterspiels ein. Aus dem eigenen Erleben mit Freiheit der Rollenwahl und Lust am Verkleiden entstand im Spiel ein ganzer Tagesablauf mit unterschiedlichen Beteiligten, die sich ohne Worte verständigten. Zusätzlich gab es umfassende methodische Hinweise zur prozessorientierten Umsetzung von Jeux dramatiques im Kindergarten!

Exkursion des KO4 ins Islamische Zentrum Wien

Bereits seit 40 Jahren besteht im 21. Wiener Gemeindebezirk die Moschee des Islamischen Zentrums Wiens. Bis zu 2000 Muslime verrichten dort ihr Freitagsgebet. Im Rahmen einer Exkursion besuchten die Studierenden des KO4 am 7. Mai die Moschee und konnten in einer Führung Einblicke in das islamische Leben und die Glaubenspraxis der Muslime bekommen. Ein Imam der Moschee informierte die Studierenden über die fünf Säulen des Islam, er zeigte wie ein muslimisches Gebet aufgebaut ist und gebetet wird und rezitierte dabei auch einen Abschnitt des Koran. Die Möglichkeit, Fragen zu stellen, wurde von den Studierenden gerne genützt und so entstand eine interessante Diskussion über das Kopftuch, Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Christentum und Islam und die Frage, wie Menschen unterschiedlicher Religionen friedlich und gut miteinander leben könnten.